Jean Paul

Jean Paul (geb. 21. März 1763 in Wunsiedel; gest. 14. November 1825 in Bayreuth; eigentlich Johann Paul Friedrich Richter), war ein deutscher Schriftsteller. Er steht literarisch gesehen zwischen Klassik und Romantik. Die Namensänderung geht auf Jean Pauls große Bewunderung für Jean-Jacques Rousseau zurück. Er war zu Lebzeiten der meistgelesene deutsche Dichter und noch populärer als Goethe.
Jean Paul nimmt in der deutschen Literatur eine Sonderstellung ein und hat das Lesepublikum schon immer gespalten. Bei den einen erntete er höchste Verehrung, bei anderen Kopfschütteln und Desinteresse. Jean Pauls Werk spiegelt das gesamte weltanschauliche Spektrum seiner Zeit wider. Obwohl E. T. A. Hoffmanns Werk in seiner grotesken Komik dem von Jean Paul nahestand – Nachfolger im eigentlichen Sinne hatte er nicht.
Jean Paul genoss in diesen späteren Dichtergenerationen aber immer wieder höchstes Ansehen. Von Arno Schmidt stammt das Zitat, dass Jean Paul „einer unserer Großen (...) einer von den Zwanzig, für die ich mich mit der ganzen Welt prügeln würde“ war.
(Quelle: Auszüge aus Wikipedia.de)
